--- der naechste Eintrag erfolgt wahrscheinlich am 29. Mai ---
"Elephant-Country" - ob wir tatsaechlich welche am Strassenrand sehen auf der finalen Etappe nach Kasane? Diese Frage immer im Kopf, huschen die Blicke bei jedem Knacken im Busch an die Stelle, aus der die Geraeusche kommen. Und dann steht er da: Baum-Knack-Ele, nur 20 Meter entfernt von uns und nimmt seine Mahlzeit zu sich. Beinahe falle ich vom Fahrrad, so erschrecke ich mich. Das Herz pocht. Wird er was tun? Nein, er ist ganz zahm und stolziert seines Weges. Doch das war erst die Ouvertuere: es folgen viele Dickhaeuter, und manche machen einem doch eine Gaensehaut. Denn wir sind immer angreifbar auf unseren Radern, muessten im Falle eines Falles um unser Leben pedalieren...sodass wir immer abwaegen muessen: stehenbleiben, umdrehen, langsam weiter? Doch was macht man, wenn auf einmal vorne, hinten und neben einem Elefanten grasen? Nervenstark sein! Und wir kommen durch. Alles laeuft gut.
Aus einem sicheren Jeep heraus koennen wir dann im Chobe Nationalpark viele Tiere sehen. Ergreifender noch die Sicht auf die Tierwelt vom unangreifbaren Boot heraus: massenhaft Elefanten trinken am Chobe-River, Hippos schauen uns an und Krokodile sonnen sich am Ufer. Nach all dem Radeln durch ein weitgehend landschaftlich eintoeniges Botswana ein toller Abschluss des dritten afrikanischen Tour-Abschnitts!
(verfasst von Geert)

0 Kommentare:
Kommentar veröffentlichen