Der Rotor unserer Cessna knattert am gestrigen Spaetnachmittag - wir haben einen einstuendigen Flug ueber die Ostauslaeufer des Okavango-Deltas gebucht. In diesem Jahr ist aussergewoehnlich viel Regen im noerdlichen Angola gefallen, der sich als eine langsame und traege Flutwelle in Richtung Botswana aufmacht. Der Okavango ergiesst sich schliesslich in einem riesengrosses Delta.
Wie freuen uns ueber eine ganz andere Sicht auf die wilde Natur: Dutzende Elefanten wandern durch das elefantenkniehohe Wasser, Giraffengruppen knabbern an den Baeumen, Zebras und Bueffel bekommen wir zu sehen...das ganze in den Farben der Spaetnachmittagssonne - wirklich eindrucksvoll! - leider sind die Scheiben der Cessna so schmutzig und der Pilot wenig motiviert, so faellt es schwer das ganze in Bildern einzufangen.
Nun sind wir noch bis zum 10. Mai in der Stadt Maun, wo wir uns morgen ein Waisenprojekt ansehen werden.
Unsere neue Bleibe ist das Audi Camp (www.OkavangoCamp.com). Ron, der Manager, erpfaengt uns mit aussergewoehnlicher Gastfreundschaft und jeden Abend treffen wir uns auf spannende Gespraeche. Das Camp ist wirklich zu empfehlen!
Spaeter radeln wir Richtung der Grenze Sambias. Wir freuen uns schon auf das "Eingangstor-Geschenk", das Glueck, die Victoria-Falls sehen zu duerfen.
(verfasst von Geert)

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