Donnerstag, 7. Mai 2009

Das Duell vom "Wettergott" vs. "Fahrradtour-Gott"


Noch ganz satt vom Barbecue haben wir gar nicht lange Zeit, das gute Essen inkl. der vielen Kalorien "abzuradeln", denn schon nach 25km werden wir wieder auf eine Farm eingeladen - und schon wieder gibt es abends ein grosses Festessen mit der ganzen Familie. Unfassbar diese Gastfreundschaft!
Irgendwie scheint es und der "Wettergott" nicht zu wuenschen, dass wir trockenen Rades durch Botswana kommen, denn wie auch letzte Nacht schon, als wir auf der ersten Farm uebernachtet haben, schuettet es auch in dieser Nacht wieder kraeftig. Aber der "Fahrradtour-Gott" ist bei uns und macht auch diese Farm-Uebernachtung im Trockenen moeglich. Zur Info: wir haben ja "nur" Biwak-Equipment mit und kein Zelt. "Normalerweise", so dei Einheimischen, regnet es im Maerz(!) hier zum letzen Mal.
Auch am folgenden Tag waeren wir nass geworden! Inmitten von nowhere radeln wir am naechsten Tag unausweichlich in ein riesen Unwetter hinein...der Sturmbeginn ist nur noch eine Sache von Minuten. Da taucht hinter einer Kurve ploetzlich und vollkommen unerwartet eine permanente Polizei-Verkehrskontorllstation auf, mit angeschlossenem Zeltcamp fuer die Polizisten. Ob wir hier uebernachten koennen, fragen wir.
Und? Wir bekommen ein stabiles Zelt gestellt und verbringen einen interessanten Abend mit den sehr freundlichen Polizisten.

(verfasst von Geert)

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